Eigenanbau
Je nach Witterung ab Mitte April gibt es bei uns
frischen Rhabarber aus eigenem Anbau
WO:
→in unserem Verkaufslädchen (täglich frisch gezogen solang der Vorrat reicht)
WISSENSWERTES:
In Deutschland ist er seit knapp 150 Jahren zu Hause, ein Engländer brachte die ersten Rhabarberstauden hierher.
Ein Phänomen der Pflanze: → die Wurzel ist heilkräftig,
→ die Stiele sind nahrhaft
→ die Blätter sind giftig
VORZÜGE:
→ ist gut für Herz-und Kreislauf (da in ihm viel Kalium, Magnesium, Phosphor, Eisen und etwas
Jod ist)
→enthält reichlich Zitronen- und Apfelsäure, verschiedene Glykoside, Gerbstoffe, ätherische
Öle und auch das darmfreundliche Pektin.
Damit ist der Rhabarber als Kompott vorzüglich geeignet zum "inneren Hausputz" und zur Reinigung der Gedärme geeignet.
AUFGEPASST
Rhabarber enthält jedoch sehr viel Oxalsäure (die beim Essen den Mund zusammenzieht). Das bedeutet:
→er darf nie roh gegessen werden und die Blätter sind absolut tabu.
→sollen die Stängel geschält werden, weil die Haut die meiste Oxalsäure enthält.
→enthält der grüne Rhabarber mehr Oxalsäure als der rote und der späte mehr als der frühe.
→die Oxalsäure greift den Zahnschmelz an
→deshalb soll Rhabarber immer nur in mäßigen Mengen und zur Saison nicht täglich gegessen
werden (wenn er auch noch so gut schmeckt)
→Menschen mit Neigung zu Rheuma, Arthritis, Gicht und Nierensteinen sollten auf ihn
verzichten.
SIMPLE TRICKS, die Oxalsäure zu verringern:
→gleich nach dem Schälen und Kleinschneiden werden die Stücke kurz in kochendes Wasser
getaucht (blanchiert); dieses Wasser wird weggeschüttet.
→man kombiniert ihn mit milchhaltigen Speisen, wie Flammeri, Pudding, Vanillesoße, Milchreis
etc. - das mildert die Säure und gleicht das Kalzium im Körper aus.
WIE LANGE
→wir hören mit dem Rhabarber ziehen je nach Saisonstart nach 8 Wochen auf